Zeltpfosten gezogen

Vor einiger Zeit hatten wir bemerkt, dass der Specht in einen unserer tragenden Schrägmasten mehrere Löcher geschlagen hatte. Das machte uns nachdenklich. Heinz Richter und Heiko Schwarting kamen mit ihrer handwerklichen Erfahrung zu dem Ergebnis, dass die hölzernen Pfosten nach über 30 Jahren, besonders jedoch die tragenden  Schrägmasten „auf“ seien. Das Risiko. im kommenden Jahr an ihnen wieder das Zelt hochzuziehen, schien uns zu groß.

Deswegen wurden heute in einem ersten Schritt diese Schrägmasten mit Hilfe von Klaus Wübbenhorst gezogen, Heiko Schwarting und Burkhard Poost unterstützten die Aktion.

Aufgrund der Länge musste Heiko Schwarting die Masten zersägen. Erst dadurch wurde uns bewusst, wie richtig unsere Befürchtungen waren. Der Kern aller Masten war total aufgeweicht, man konnte mit der bloßen Hand hineindrücken. Wir haben somit großes Glück gehabt, dass die Masten das Zelt noch das ganze Jahr getragen haben.

Wie geht es weiter?

Sobald das Wetter es zulässt, werden wir neue Träger montieren. Diese müssen jedoch zuerst vorbereitet werden. So sollen auf die roten Kappen Rollen befestigt werden, um das Zelt einfacher auf- und abbauen zu können. Die Arbeiten müssen bis Ende März erledigt sein, damit wir das Zelt bei der Sträuchersammlung am 06.04.2019 wieder aufhängen können.

Im Laufe des Jahres sollen dann die acht Randpfosten nacheinander ausgetauscht werden. Hier liegt noch viel Arbeit vor uns!

2018-12-18T20:49:02+00:0018.12.2018|Neuigkeiten|3 Comments

3 Comments

  1. Stephan Wenkers 18. Dezember 2018 um 23:04 Uhr - Antworten

    Holla die Waldfee. Die Pfosten sehen wirklich „auf“ aus! Warum tauscht ihr die senkrechten Masten nicht gleich mit aus? Wenn im Sommer das Zelt wieder dran ist wird es bestimmt nicht leichter

    • Burkhard Poost 18. Dezember 2018 um 23:18 Uhr - Antworten

      Hallo Stephan, das haben wir lange überlegt, aber verworfen. Der Metallkranz ist zu schwer, um ihn abzuheben. Und könnten wir es, wäre es kaum möglich, die neuen Pfosten so genau einzusetzen, dass sie wieder ganz genau in den Kranz passen. Deswegen werden wir die Pfosten nacheinander auswechseln, einen nach dem anderen. Das wird sicher eine langwierige Arbeit, aber wir haben keine andere Lösung gefunden.

  2. Stephan Wenkers 10. Januar 2019 um 00:06 Uhr - Antworten

    Dann muss der Kranz jedesmal an einem Pfosten aufgetrennt und hinterher wieder geschlossen werden! Hast aber Recht. Der ganze Kranz wiegt bestimmt ganz gut was und die Pfosten bekommt man nie wieder so genau gesetzt dass alles wieder genauso wie vorher passt! Bin schon auf die neuen Pfosten gespannt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar